
Unter Impotenz versteht man allgemein, dass Männer den Beischlaf nicht mehr befriedigend ausführen können. Es gibt verschiedene Formen der Impotenz. Umgangssprachlich sind mit Impotenz meist Erektionsstörungen gemeint. Mediziner sprechen erst von einem chronischen Krankheitsbild, wenn diese mindestens sechs Monate anhalten und mindestens 70 Prozent der Versuche, einen Geschlechtsverkehr zu vollziehen, erfolglos sind.

Zu den häufigsten Nebenwirkungen zählen Kopfschmerzen und Verdauungsprobleme. Gelegentlich treten Muskel- und Rückenschmerzen, eine verstopfte Nase, Hautrötung mit Hitzegefühl (Flush) und Schwindel auf. Wie alle PDE-5-Hemmer ist Tadalfil für Männer mit schweren Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Patienten, die Nitrate einnehmen, nicht geeignet.

Cialis (Tadalafil) wird zur Behandlung von Impotenz (erektile Dysfunktion) eingesetzt. Die Ursachen von Impotenz sind vielfältig. Bei Männern ab 50 Jahren sind es meistens andere Erkrankungen, wie Arteriosklerose oder Bluthochdruck. Dann ist die Impotenz ein wichtiges Frühwarnzeichen für diese Erkrankungen. Sie sollten auf jeden Fall behandelt werden. In etwa 20 Prozent der Fälle ist die Impotenz psychisch bedingt, besonders in der Altersgruppe bis 35 Jahre.
Die Tabletten wirken meist schon 30 Minuten nach der Einnahme und die Wirkung hält bis zu 36 Stunden an. Das Potenzmittel wird aufgrund dieses breiten Wirkzeitfensters auch als "Wochenendpille" bezeichnet. Die Wirkung von Tadalafil wird durch gleichzeitige Nahrungsaufnahme nicht eingeschränkt oder verzögert.

Die Wirkstoff Tadalafil gehört zur Gruppe der PDE-5-Hemmer. Er blockiert das Enzym Phosphodiesterase-5 und verzögert so den Abbau von zyklischem Guanin-Monophospat (cGMP). Dieser Botenstoff sorgt dafür, dass Blut in die Schwellkörper des Penis strömt und eine Erektion zustande kommt. Durch die Einnahme von Tadalafil bleibt mehr cGMP im Umlauf, die Muskelentspannung verstärkt sich und die Erektion wird unterstützt.

Es klingt im ersten Moment widersinnig: Eine Erektion wird durch eine Muskelentspannung erreicht, genauer gesagt durch die Entspannung der in den Blutgefäßen befindlichen glatten Muskulatur, die nicht, wie etwa die Skelletmuskeln, gezielt betätigt werden können. Die glatte Muskulatur der Arterien eines erschlafften Penis sind zusammengezogen, so dass kein Blut in die Schwellkörper eindringen kann.
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